Da ich nun frisch aus Berlin zurückgekommen bin, wurde ich gebeten auch hier darüber zu berichten.
Ich möchte mit einem sehr wichtigen Thema einsteigen:
Deutschlands und somit auch ein Stück weit unserer Vergangenheit.
Der Ausflug, der mich am meisten beeindruckt hat auf meiner Berlinreise war der nach Hohenschönhausen.

Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte. Von Verhör-Sälen über den Zellentrakt, bis hin zu der winzigen Auslauffläche der ehemaligen Häftlinge bekommt man an diesen Ort alles gezeigt und erfährt dabei eine ganze Menge über die Machenschaften der „Stasi“ und die unmenschlichen Bedingungen unter denen die damaligen Häftlinge zu leiden hatten. Der Einblick hinter die Kulissen des von außen relativ harmlos anmutenden Gebäudes ist schockierend. Aber dennoch meiner Meinung nach unerlässlich, wenn man sich über sein Land weiterbilden möchte. Allein die Tatsache, dass man wenn man die Akten des Ministeriums für Staatssicherheit aneinanderlegen würde eine Strecke von weit mehr als 62km bildet, sollte einem zu denken geben und einen anregen sich mit dem Thema ein wenig zu beschäftigen.
Teil 2 der Berlinreise wird in Kürze folgen