Wege aufzeigen, darüber diskutieren, sich für einen entscheiden, den Blinker setzen und die Kupplung kommen lassen. Weltgeschehen, Bierfisch und der ganz normale, alltägliche Wahnsinn auf www.querdenker.de.tf
Baum, der rauscht, Vogel, der singt,
frisst Eisen, zermalmt den härtesten Stein,
zerbeißt jedes Schwert, zerbricht jeden Schrein,
Schlägt Könige nieder, schleift ihren Palast,
trägt mächtigen Fels fort als leicht Last.
Das ehemalige KZ Sachsenhausen gehört zu einem der bekanntesten Konzentrationslager. Zum einen, weil Hitler an diesem Ort englische Banknoten fälschen lies um in England eine Inflation zu verursachen und zum anderen aufgrund der vielen Opfer, die dieses Lager auf dem Gewissen hat.
Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert.
Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen.
Unter den Häftlingen waren einige sehr bekannte Persönlichkeiten, wie z.B. der Gründer des Suhrkamp Verlages, oder auch Martin Niemöller, ein evangelischer Geistlicher.
Selbst der Sohn von Stalin nahm sich an diesem Ort sein Leben.
Nur wenige Dinge sind noch original erhalten. Neben zwei Baracken, in denen die Häftlinge ihre Unterkunft hatten, stehen noch große Teile der Mauern und Zaunanlagen, sowie das Fundament des Krematoriums.
Des weiteren wurden wir in unserer Führung in ein kleines Gebäude gebracht, in welchem die Leichen seziert wurden. Im Untergeschoss stapelte man diese dann in einem kleinen Raum und mit Hilfe eines Karrens zerrte man die toten Körper dann Richtung Krematorium.
Menschenversuche waren ein fester Bestandteil des KZ Sachsenhausen.
Da ich nun frisch aus Berlin zurückgekommen bin, wurde ich gebeten auch hier darüber zu berichten.
Ich möchte mit einem sehr wichtigen Thema einsteigen:
Deutschlands und somit auch ein Stück weit unserer Vergangenheit.
Der Ausflug, der mich am meisten beeindruckt hat auf meiner Berlinreise war der nach Hohenschönhausen.
Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte. Von Verhör-Sälen über den Zellentrakt, bis hin zu der winzigen Auslauffläche der ehemaligen Häftlinge bekommt man an diesen Ort alles gezeigt und erfährt dabei eine ganze Menge über die Machenschaften der “Stasi” und die unmenschlichen Bedingungen unter denen die damaligen Häftlinge zu leiden hatten. Der Einblick hinter die Kulissen des von außen relativ harmlos anmutenden Gebäudes ist schockierend. Aber dennoch meiner Meinung nach unerlässlich, wenn man sich über sein Land weiterbilden möchte. Allein die Tatsache, dass man wenn man die Akten des Ministeriums für Staatssicherheit aneinanderlegen würde eine Strecke von weit mehr als 62km bildet, sollte einem zu denken geben und einen anregen sich mit dem Thema ein wenig zu beschäftigen.
Die letzte Arbeit wurde heute geschrieben, die letzte Sportstunde abgeschwitzt und nun trudeln wir in das Wochenende.
Während die bucklige Verwandtschaft meine Heimatstätte am Mittwoch erreicht hatte, musste ich mir noch die Hirnkanäle mit den Leiden des jungen Werthers durchspülen.
Dies soll nun anders werden! Morgen wird mit der Familie gegrillt und dann findet man mich voraussichtlich auf dem Schlossgrabenfest wieder.
Ihr wisst nicht was das Schlossgrabenfest ist?
Zitat:
“Seit dem Startjahr 1999 wird Darmstadts Innenstadt am letzten Maiwochenende jährlich von bis 400.000 Musikbegeisterten bevölkert. Das hessische Musikfestival dominiert für vier Tage das Leben der Wissenschafts- und Studentenstadt Darmstadt. Auf dem über 20.000 Quadratmeter großen Innenstadtgelände rund um das Darmstädter Residenzschloss, auf dem Friedens-, dem Ernst-Ludwigs- und dem Karolinenplatz sowie Schlossgraben bietet das Schlossgrabenfest einen spannenden- Mix fast aller Musikstile sowohl für den breiten Geschmack als auch für die Junge Szene.”
Da übertreibt unser liebes Städtchen zwar ein wenig mit seiner Beschreibung, aber so in etwa kommt das hin.
Vielleicht schaut ihr ja auch mal vorbei, das Schlossgrabenfest ist jedenfalls meine Empfehlung für das Wochenende
“Und das hier darfst du natürlich auch nicht”. Könnt ihr euch noch an die damalige Zeit erinnern? Als eure Eltern euch noch Regeln und Vorschriften machen konnten?!
Ich stecke ja noch mitten drin und musste es leider erst heute schmerzlich erfahren.
Da ist die Stimmung schnell am Nullpunkt. Im Gegensatz zu den Stimmen der diskutierenden Parteien. Hier braucht man kein Mikrophon um auch von den Nachbarn gehört zu werden ;D
Passend zum Thema hier nun ein Buchtipp.
Alt, aber nicht veraltet. Ganz im Gegenteil, meiner Meinung nach eher Zeitlos:
Endlich ist es wieder soweit. Nachdem es das letze Jahr nur wenige warme Tage gab und die Leute lange Gesichter zogen, steht die Chance ganz gut, dass es dieses Jahr anders werden wird.
Gestern habe ich den Sommer mit einem kleinen Grillabend eingeleitet.
Erstaunlich, die Idee hatte wohl nicht nur ich, denn in den Supermärkten waren die Fleischtheken gänzlich leer gefegt. Auch die Stechmücken hatten später ihre Freude an uns und durften mein süßes Blut schlabbern
Hoffen wir , dass uns noch weitere schöne sonnige Tage beschert werden.